Atmung

Atmung - von René Michael Download (PDF)

Atmung/ Sicherheit am Telefon von André Gonsior

Sobald das Telefon klingelt erleben viele immer noch einen Schreck/ Schock. Sie spüren sofort: Abheben ist jetzt unmöglich. Sie fühlen sich erschreckt, unter Span-nung und total blockiert – der erste Block ist da!

Um das umgehend aufzulösen:

Restluft ausatmen (hörbar, kräftig durch den Mund !). Langsam, sehr langsam wieder einatmen – „Du hast Zeit“!! – sofort wieder durch den Mund kräftig hörbar ausatmen - kurze Pause (Zwerchfellentspannung – wichtig!)

Hinweis:

Je kräftiger im schockähnlichen Zustand ausgeatmet wird, desto besser bewegt sich das Zwerchfell nach oben. Dieses ist sehr wichtig, um eine schnelle Entspannung zu erreichen - genießt das Ausatmen!!!

Nach dem Ausatmen abheben, und parallel mit der sehr langsamen Einatmung den Hörer zum Ohr führen – viel Zeit lassen. Mit der sofort anstehenden Ausatmung folgt der weiche Einstieg und gute gefühlte Silbenbindung.

Hinweis:

Je langsamer die Einatmung geschieht, desto mehr verstärkt sich das innere Gefühl, alle Wörter problemlos sprechen zu können!

Während des Gespräches ist immer auf die eigene Atmung zu achten, die dem Sprechrhythmus /Sprechgeschwindigkeit einen tragenden Impuls gibt.

-          Nicht zu viele Silben sprechen.

-          Inhalte gut in den eigenen Rhythmus einbauen.

-          Nehmt nie die Sprechgeschwindigkeit des Gesprächspartner an, es führt schlechthin zum                    Kontrollverlust!

Das Beenden eines Telefonates macht auch den meisten Schwierigkeiten. Sobald es zur Verabschiedung kommt, spürt man wieder eine Anspannung, einen stärker wer-denden Kontrollverlust. In diesem Fall sollte wieder verstärkt sehr langsam eingeat-met werden – sehr langsam! Lasst den Gesprächspartner ruhig warten (einen unge-duldigen davonziehen!) Nehmt nicht die Geschwindigkeit des Anderen an, ihr würdet Euch damit keinen Gefallen tun, sondern nur ihm! „Geht nicht mehr dorthin wo Euer Stottern steht!“

André Gonsior

Joomla templates by a4joomla